VOID VOLUME - Elisabeth Schmirl

NOpening: 1. März, 11-19 Uhr

Ausstellungsdauer: 1. April - 12. Juni 2021


Die Ausstellung während der Laufzeit entsprechend den Covid-Regeln besichtigt werden. Bitte hierzu um Kontaktaufnahme mit der Galerie oder der Künstlerin.

 

Weiter zu den Arbeiten

 

Galerie Sophia Vonier

Wiener-Philharmoniker-Gasse 3

A-5020 Salzburg

www.galerievonier.com

VOID VOLUME - Elisabeth Schmirl

traum vom luft in der luft sein“¹  Im Seil- und Turmspringen trifft das Abwägen der aktuellen Verhältnisse auf die konkrete Planung. Gilt dies hier für den Sprung, könnte man es ebenso als politische Metapher lesen. Wo in Elfriede Gerstls eingangs zitierter Zeile der Wunsch nach Auflösung laut wird, sind es bei Elisabeth Schmirl konkrete Körper, die in dieser Spannung existieren.

 

„Was sind die Wolken?“² , fragt die Marionette Othello eine andere in Pasolinis gleichnamigen Kurzfilm, während sie in den Himmel blicken – und bekommt keine Antwort. Weil Worte nicht das fassen können, was ist. Der philosophische Konflikt ergibt sich im Film mitunter aus dem Klassen- und Wissensunterschied zwischen proletarischem Publikum des Marionettentheaters und dem künstlerischen Anspruch. Was hier ausgehend von der Differenz im sozialen Status thematisiert wird, verlagert sich heute auf eine ökonomische Ebene. Elisabeth Schmirls Arbeiten verweisen mit der Verwendung einer historischen Fotografie auf dem Zusammenhang zwischen Weltwirtschaftskrise und dem Aufkommen der sogenannten „Hoovervilles“, Elendsvierteln in den USA, und damit auf die enge Verbindung von Ökonomie und Lebensumständen. Die Börsenspekulation als fehlgeschlagene Berechnung wirtschaftlicher Entwicklungen manifestierte sich in diesen Gebäuden. Sind solche unvorhersehbaren Auswirkungen heute allgegenwärtig, bleibt doch die Grundannahme der rationalen Berechenbarkeit der Zukunft bestehen. Elisabeth Schmirl greift mit der Diazotypie für ihre Arbeiten eine bis in die 1990er stark verbreitete Technik zum Kopieren von Grundrissen und Bauplänen auf und kehrt dadurch die Idee der Planbarkeit in ihr Gegenteil: nicht die Präzision und die Maßstabstreue interessieren sie, sondern das Ungewisse dieser Technik, das sich aus der UV-Empfindlichkeit des Materials ergibt. Wolken, Nebel oder Rauch stellen das bildliche Pendant zu dieser Technik dar. Stärker noch als in der Frage Othellos werden diese Elemente fragwürdig: als Verschleiern des Bildes, als Offenheit, als Leerstelle, als Spur.

 

„A new morning – the weather‘s changing”³ Diffus stellt sich eine weitere Frage: Warum sind es stets Frauen, die die Wetterballons halten? Dieses Sujet, das mehrfach in Elisabeth Schmirls Arbeiten auftaucht, war aktuell auch im Alltag wieder öfter zu sehen. Die mittlerweile standardmäßig durch den Flugverkehr gelieferten Wetterdaten wurden während der Pandemie weniger, weshalb Wetterballons für Messungen häufiger zum Einsatz kamen. Gerade jetzt diese Objekte zu zeigen und die Aufgabe der Zukunftsvorhersage in die Hände von Frauen zu legen, wirkt wie eine Ermächtigung. Ist doch klischeehaft, trotz aller entgegengesetzten Bemühungen, das Rationale und Berechenbare in Richtung des männlichen Pols gerückt, während dem Femininen Mystik, Magie und Unvernunft zugeschrieben werden. Der stärkste Verweis darauf liegt in den verbundenen Augen einer der Figuren. Gleichzeitig trifft dies aber auf die besondere Klarsicht des Orakels zu, welches gerade durch Blindheit das Irrationale mit der sich erfüllenden Voraussicht verbindet. Die Frauen mit Wetterballons, wie schon die Wolken, schlagen eine Brücke zwischen scheinbaren Gegensätzen; machen das vorgeblich Rationale unklarer und das Unvorhersehbare zum Teil unserer Welt.

 

„Die Spur ist die Gegenwart dessen, was eigentlich niemals da war, dessen was immer vergangen ist.“⁴ Architekturen als Spuren menschlicher Entscheidungen verkörpern die zerstörerische Kraft des Rationalen ebenso wie den Glauben an die Planbarkeit und Spekulation mit der Zukunft. In Elisabeth Schmirls Arbeiten werden sie verschleiert und unklar, Wolken, Staub und Nebel, welche als eine nicht nachvollziehbare Spur dieses Gefüge einer erklärbaren und berechenbaren Welt stören. Die Vorhersage des Wetters, die Planung eines Sprungs sind demgegenüber Metaphern der Leichtigkeit, die die Ungewissheit des Planens wie auch die Offenheit von Spuren, alles zu sein und immer neu gedeutet zu werden, in sich tragen. Der Sprung, der Wetterballon, Wolken – sie alle weisen in Richtung eines utopischen Denkens, in das sich stets die konkreten Spuren unseres Handelns einschreiben.

 

Text: Maximilian Lehner

 

 

 

Elfriede Gerstl: "traum vom luft in der luft sein", 11.3.2009; in: "lebenszeichen", Graz 2009, S. 182.

Pier Paolo Pasolini: "Che cosa sono le nuvole", 1968 (Eine Episode aus "Capriccio all’italiana", produziert von Dino de Laurentiis).

The (International) Noise Conspiracy: "A New Morning, Changing Weather", 2001.

4 Emmanuel Lévinas: "Die Spur des Anderen", Freiburg 1983/2007, S. 233. 

 

 

Void Volume, Courtesy Galerie Sophia Vonier/ Elisabeth Schmirl | Fotos: Hendrik Stoltenberg
Void Volume, Courtesy Galerie Sophia Vonier/ Elisabeth Schmirl | Fotos: Hendrik Stoltenberg
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Sharing Water - Traveling Exhibition

Sharing Water is an Exhibition and Workshop Projekt initiated by Swiss photographer Regina Hügli. She is fascinated both by water as a concrete matter, with its physical qualities and behaviour, and water, flow and circuits as metaphors for processes of consiousness and memory. On this, Regina Hügli has curated two interdisciplinary group-exhibitions and workshops (Reservoir, Rising-up-Flowing-down), and published a book containing scientific and artistic approaches on water and memory. Sharing Water is her third and latest project on water, interdisciplinary again, but shifting the focus to a highly investigative and controversial approach.

By invitation from Regina, Elisabeth Schmirl contributes three large works from her Series “Vanishing Point” to be shown in the Sharing Water project. In her works of diazotypes showing the ephemeral beauty of clouds, she works with images of weather phenomena taken from digital archives. 

 

Artists taking part in the project are: Stefan Fraunberger, Anne Glassner, Klara Hobza, Barbara Anna Husar, Elisabeth Schmirl and Nieves Widauer.

 

www.sharing-water.net

 

Pop-Up Presentation

House of Switzerland in Multilateral Vienna (A), OSZE

Opening: 9. Juli 2021, 11.00 a.m. (Soft Opening, Zoom-Event)

Dauer: 9. – 30. Juli 2021

 

September/October 2021

Town Museum Králíky, CZ

muzeumkraliky.cz

Opening: September 2nd 2021

 

19./20. November 2021

Gdansk, PL

Futurological Congress

Gdańsk 2080. Kongres Futurologiczny

 

December 2021 – October 2022

Talmuseum Ursern, Andermatt, CH

museum-ursern.ch

Opening: December 22nd 2021

 

December 2022 – February 2023

Sala Segantini, Savognin, CH

salasegantini.com

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Die grüne Diele

Projektraum Neuland

Rottstraße 15, Bochum (DE)

Eröffnung: 24. Juli 2021

garden of pandemic delights

Weiter zu den Arbeiten

 

plan.d.

Dorotheenstraße 59, Düsseldorf (DE)

05. - 21. Juni 2021


Die Ausstellung während der Laufzeit entsprechend den Covid-Regeln besichtigt werden. Bitte hierzu um Kontaktaufnahme mit der Galerie oder der Künstlerin.

 

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Art.Albina Kunstpreis 2020

Art.Albina Kunstpreis

Gemeindezentrum Oberalm

Halleiner Landesstraße 51, 5411 Oberalm

www.kultur-werkstatt.at

 

Eröffnung: Freitag, 17. Juli 2020, 17-20 Uhr

Ausstellungsdauer: 20. Juli bis 11. September 2020

 

 

 

 

 

Aus der Reihe „Protestors - We must always take sides - The element of Uprising“, Cyanotypie, 70 x 50 cm, 2019, gerahmt;

 

 

 

 

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Common Ground

Common Ground

Salzburger Kunstverein

Hellbrunner Straße 3, 5020 Salzburg

www.salzburger-kunstvereinat

 

Einlass: Mittwoch, 22 Juli 2020, ab 18 Uhr

Begrüßung und eröffnende Worte ab 20 Uhr: Elfried Wimmer-Repp, Séamus Kealy

ab 21 Uhr Sunset Kino

 

Ausstellungsdauer: 23. Juli bis 20. September 2020

 

Das Jahr 2020 ist von Unsicherheit und einer globalen Krise gekennzeichnet. Welche Rolle Kunst in Zeiten der Unsicherheit und Krise spielt, kann rückblickend besser beurteilt werden. Gerade zeitgenössische Kunst ist in schwierigen Zeiten relevant. Ausstellungen und Arbeiten aus Krisenzeiten können das Gefühl der Zusammengehörigkeit vermitteln, ein Gefühl, das uns in jüngerer Zeit vielleicht abhandengekommen ist.

Das Thema der diesjährigen Jahresausstellung „Common Ground“ behandelt Fragen der Demokratie, Offenheit, Zusammengehörigkeit, des Zusammenlebens und wie wir Nähe zum anderen wiederherstellen können.

Die Ausstellung wird im Großen Saal, im Kabinett und in Kooperation im Museumpavillon der Stadt Salzburg gezeigt.

 

 

 

 

 

 

 

Poem on Dystopia - to be human again / From Empathy is free, Cyanotypie, 70 x 50 cm, 2019, gerahmt

"Consensual Halluzinations are leading to an agreement to disconnect in the flesh and reengage in the hypothetical stage - Empathy is free."

 

 

 

 

 

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Fortress of Salt

FORTRESS OF SALT Recommended by Séamus Kealy

 

EBENSPERGER RHOMBERG SALZBURG

Elektrohalle, Samergasse 28b, 5020 Salzburg


Preview: Saturday, 20 June 2020, 2 – 4 pm

Opening: Saturday, 20 June 2020, 4 – 9 pm
Introduction by Séamus Kealy at 4.30 pm
Accompanied by a Concert by Musicians from the Mozarteum Orchestra Salzburg

 

 

Das Ausstellungsthema selbst ist die phantasievolle Übersetzung der Stadt „Salzburg“ in das Englische. Vielmehr wird der Begriff einer Festung aus Salz verbildlicht, der selbst mehrere Assoziationen freisetzt. Man versucht, Themen wie die Fragilität der Zivilisation im Allgemeinen (sowohl historisch als auch zeitgenössisch), den Lauf der Zeit, die Folgen der Krise auf größere Strukturen, die Auflösung von Ideen, sogar der Philosophie und auch als Reaktion auf politischen Druck (sei es politisch oder nicht) von Außen zu ergründen. Tatsächlich aber stellt es auch die Auflösung von etwas Robustem dar, das für die Wirkung von äußeren Kräften anfällig erscheint. Mit dieser Metapher hat Séamus Kealy über zwanzig KünstlerInnen ausgewählt, die jeweils frei und individuell durch ihre Arbeit auf dieses Thema reagieren. Die Galerie ist in mehrere Sektionen unterteilt, von denen jede seinen eigenen Rahmen vorgibt und sich gleichzeitig aus dem Ganzen erhöht/erschließt.
In Collaboration with Galerie Sophia Vonier, Galerie Krinzinger, Galerie Frey, Galerie Rudolf Leeb, Galerie Trapp, Galerie Welz

Alexandra Baumgartner, Angelika Wienerroither, Anja Ronacher, Christiane Peschek, Csaba Fürjesi, Elisabeth Schmirl, Erich Gruber, Florian Nährer, Georg Frauenschuh, Jari Genser, Johanna Binder, Johannes Steidl, Jonas Geise, Lavinia Lanner, Margareta Klose, Martina Mühlfellner, Stefan Heizinger, Stefan Kreiger, Tina Hainschwang, Ulrich Nausner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus der Reihe Vanishing Point, Die Himmlischen und die Irdischen,Whiteprints, (Diazotypie) gerahmt, veränderliches Unikat, 2020;

 

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VOID VOLUME - Elisabeth Schmirl

NOpening: 1. März, 11-19 Uhr

Ausstellungsdauer: 1. April - 12. Juni 2021


Die Ausstellung während der Laufzeit entsprechend den Covid-Regeln besichtigt werden. Bitte hierzu um Kontaktaufnahme mit der Galerie oder der Künstlerin.

 

Weiter zu den Arbeiten

 

Galerie Sophia Vonier

Wiener-Philharmoniker-Gasse 3

A-5020 Salzburg

www.galerievonier.com

VOID VOLUME - Elisabeth Schmirl

traum vom luft in der luft sein“¹  Im Seil- und Turmspringen trifft das Abwägen der aktuellen Verhältnisse auf die konkrete Planung. Gilt dies hier für den Sprung, könnte man es ebenso als politische Metapher lesen. Wo in Elfriede Gerstls eingangs zitierter Zeile der Wunsch nach Auflösung laut wird, sind es bei Elisabeth Schmirl konkrete Körper, die in dieser Spannung existieren.

 

„Was sind die Wolken?“² , fragt die Marionette Othello eine andere in Pasolinis gleichnamigen Kurzfilm, während sie in den Himmel blicken – und bekommt keine Antwort. Weil Worte nicht das fassen können, was ist. Der philosophische Konflikt ergibt sich im Film mitunter aus dem Klassen- und Wissensunterschied zwischen proletarischem Publikum des Marionettentheaters und dem künstlerischen Anspruch. Was hier ausgehend von der Differenz im sozialen Status thematisiert wird, verlagert sich heute auf eine ökonomische Ebene. Elisabeth Schmirls Arbeiten verweisen mit der Verwendung einer historischen Fotografie auf dem Zusammenhang zwischen Weltwirtschaftskrise und dem Aufkommen der sogenannten „Hoovervilles“, Elendsvierteln in den USA, und damit auf die enge Verbindung von Ökonomie und Lebensumständen. Die Börsenspekulation als fehlgeschlagene Berechnung wirtschaftlicher Entwicklungen manifestierte sich in diesen Gebäuden. Sind solche unvorhersehbaren Auswirkungen heute allgegenwärtig, bleibt doch die Grundannahme der rationalen Berechenbarkeit der Zukunft bestehen. Elisabeth Schmirl greift mit der Diazotypie für ihre Arbeiten eine bis in die 1990er stark verbreitete Technik zum Kopieren von Grundrissen und Bauplänen auf und kehrt dadurch die Idee der Planbarkeit in ihr Gegenteil: nicht die Präzision und die Maßstabstreue interessieren sie, sondern das Ungewisse dieser Technik, das sich aus der UV-Empfindlichkeit des Materials ergibt. Wolken, Nebel oder Rauch stellen das bildliche Pendant zu dieser Technik dar. Stärker noch als in der Frage Othellos werden diese Elemente fragwürdig: als Verschleiern des Bildes, als Offenheit, als Leerstelle, als Spur.

 

„A new morning – the weather‘s changing”³ Diffus stellt sich eine weitere Frage: Warum sind es stets Frauen, die die Wetterballons halten? Dieses Sujet, das mehrfach in Elisabeth Schmirls Arbeiten auftaucht, war aktuell auch im Alltag wieder öfter zu sehen. Die mittlerweile standardmäßig durch den Flugverkehr gelieferten Wetterdaten wurden während der Pandemie weniger, weshalb Wetterballons für Messungen häufiger zum Einsatz kamen. Gerade jetzt diese Objekte zu zeigen und die Aufgabe der Zukunftsvorhersage in die Hände von Frauen zu legen, wirkt wie eine Ermächtigung. Ist doch klischeehaft, trotz aller entgegengesetzten Bemühungen, das Rationale und Berechenbare in Richtung des männlichen Pols gerückt, während dem Femininen Mystik, Magie und Unvernunft zugeschrieben werden. Der stärkste Verweis darauf liegt in den verbundenen Augen einer der Figuren. Gleichzeitig trifft dies aber auf die besondere Klarsicht des Orakels zu, welches gerade durch Blindheit das Irrationale mit der sich erfüllenden Voraussicht verbindet. Die Frauen mit Wetterballons, wie schon die Wolken, schlagen eine Brücke zwischen scheinbaren Gegensätzen; machen das vorgeblich Rationale unklarer und das Unvorhersehbare zum Teil unserer Welt.

 

„Die Spur ist die Gegenwart dessen, was eigentlich niemals da war, dessen was immer vergangen ist.“⁴ Architekturen als Spuren menschlicher Entscheidungen verkörpern die zerstörerische Kraft des Rationalen ebenso wie den Glauben an die Planbarkeit und Spekulation mit der Zukunft. In Elisabeth Schmirls Arbeiten werden sie verschleiert und unklar, Wolken, Staub und Nebel, welche als eine nicht nachvollziehbare Spur dieses Gefüge einer erklärbaren und berechenbaren Welt stören. Die Vorhersage des Wetters, die Planung eines Sprungs sind demgegenüber Metaphern der Leichtigkeit, die die Ungewissheit des Planens wie auch die Offenheit von Spuren, alles zu sein und immer neu gedeutet zu werden, in sich tragen. Der Sprung, der Wetterballon, Wolken – sie alle weisen in Richtung eines utopischen Denkens, in das sich stets die konkreten Spuren unseres Handelns einschreiben.

 

Text: Maximilian Lehner

 

 

 

Elfriede Gerstl: "traum vom luft in der luft sein", 11.3.2009; in: "lebenszeichen", Graz 2009, S. 182.

Pier Paolo Pasolini: "Che cosa sono le nuvole", 1968 (Eine Episode aus "Capriccio all’italiana", produziert von Dino de Laurentiis).

The (International) Noise Conspiracy: "A New Morning, Changing Weather", 2001.

4 Emmanuel Lévinas: "Die Spur des Anderen", Freiburg 1983/2007, S. 233. 

 

 

Void Volume, Courtesy Galerie Sophia Vonier/ Elisabeth Schmirl | Fotos: Hendrik Stoltenberg
Void Volume, Courtesy Galerie Sophia Vonier/ Elisabeth Schmirl | Fotos: Hendrik Stoltenberg
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Sharing Water - Traveling Exhibition

Sharing Water is an Exhibition and Workshop Projekt initiated by Swiss photographer Regina Hügli. She is fascinated both by water as a concrete matter, with its physical qualities and behaviour, and water, flow and circuits as metaphors for processes of consiousness and memory. On this, Regina Hügli has curated two interdisciplinary group-exhibitions and workshops (Reservoir, Rising-up-Flowing-down), and published a book containing scientific and artistic approaches on water and memory. Sharing Water is her third and latest project on water, interdisciplinary again, but shifting the focus to a highly investigative and controversial approach.

By invitation from Regina, Elisabeth Schmirl contributes three large works from her Series “Vanishing Point” to be shown in the Sharing Water project. In her works of diazotypes showing the ephemeral beauty of clouds, she works with images of weather phenomena taken from digital archives. 

 

Artists taking part in the project are: Stefan Fraunberger, Anne Glassner, Klara Hobza, Barbara Anna Husar, Elisabeth Schmirl and Nieves Widauer.

 

www.sharing-water.net

 

Pop-Up Presentation

House of Switzerland in Multilateral Vienna (A), OSZE

Opening: 9. Juli 2021, 11.00 a.m. (Soft Opening, Zoom-Event)

Dauer: 9. – 30. Juli 2021

 

September/October 2021

Town Museum Králíky, CZ

muzeumkraliky.cz

Opening: September 2nd 2021

 

19./20. November 2021

Gdansk, PL

Futurological Congress

Gdańsk 2080. Kongres Futurologiczny

 

December 2021 – October 2022

Talmuseum Ursern, Andermatt, CH

museum-ursern.ch

Opening: December 22nd 2021

 

December 2022 – February 2023

Sala Segantini, Savognin, CH

salasegantini.com

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Die grüne Diele

Projektraum Neuland

Rottstraße 15, Bochum (DE)

Eröffnung: 24. Juli 2021

garden of pandemic delights

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plan.d.

Dorotheenstraße 59, Düsseldorf (DE)

05. - 21. Juni 2021


Die Ausstellung während der Laufzeit entsprechend den Covid-Regeln besichtigt werden. Bitte hierzu um Kontaktaufnahme mit der Galerie oder der Künstlerin.

 

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Art.Albina Kunstpreis 2020

Art.Albina Kunstpreis

Gemeindezentrum Oberalm

Halleiner Landesstraße 51, 5411 Oberalm

www.kultur-werkstatt.at

 

Eröffnung: Freitag, 17. Juli 2020, 17-20 Uhr

Ausstellungsdauer: 20. Juli bis 11. September 2020

 

 

 

 

 

Aus der Reihe „Protestors - We must always take sides - The element of Uprising“, Cyanotypie, 70 x 50 cm, 2019, gerahmt;

 

 

 

 

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Common Ground

Common Ground

Salzburger Kunstverein

Hellbrunner Straße 3, 5020 Salzburg

www.salzburger-kunstvereinat

 

Einlass: Mittwoch, 22 Juli 2020, ab 18 Uhr

Begrüßung und eröffnende Worte ab 20 Uhr: Elfried Wimmer-Repp, Séamus Kealy

ab 21 Uhr Sunset Kino

 

Ausstellungsdauer: 23. Juli bis 20. September 2020

 

Das Jahr 2020 ist von Unsicherheit und einer globalen Krise gekennzeichnet. Welche Rolle Kunst in Zeiten der Unsicherheit und Krise spielt, kann rückblickend besser beurteilt werden. Gerade zeitgenössische Kunst ist in schwierigen Zeiten relevant. Ausstellungen und Arbeiten aus Krisenzeiten können das Gefühl der Zusammengehörigkeit vermitteln, ein Gefühl, das uns in jüngerer Zeit vielleicht abhandengekommen ist.

Das Thema der diesjährigen Jahresausstellung „Common Ground“ behandelt Fragen der Demokratie, Offenheit, Zusammengehörigkeit, des Zusammenlebens und wie wir Nähe zum anderen wiederherstellen können.

Die Ausstellung wird im Großen Saal, im Kabinett und in Kooperation im Museumpavillon der Stadt Salzburg gezeigt.

 

 

 

 

 

 

 

Poem on Dystopia - to be human again / From Empathy is free, Cyanotypie, 70 x 50 cm, 2019, gerahmt

"Consensual Halluzinations are leading to an agreement to disconnect in the flesh and reengage in the hypothetical stage - Empathy is free."

 

 

 

 

 

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Fortress of Salt

FORTRESS OF SALT Recommended by Séamus Kealy

 

EBENSPERGER RHOMBERG SALZBURG

Elektrohalle, Samergasse 28b, 5020 Salzburg


Preview: Saturday, 20 June 2020, 2 – 4 pm

Opening: Saturday, 20 June 2020, 4 – 9 pm
Introduction by Séamus Kealy at 4.30 pm
Accompanied by a Concert by Musicians from the Mozarteum Orchestra Salzburg

 

 

Das Ausstellungsthema selbst ist die phantasievolle Übersetzung der Stadt „Salzburg“ in das Englische. Vielmehr wird der Begriff einer Festung aus Salz verbildlicht, der selbst mehrere Assoziationen freisetzt. Man versucht, Themen wie die Fragilität der Zivilisation im Allgemeinen (sowohl historisch als auch zeitgenössisch), den Lauf der Zeit, die Folgen der Krise auf größere Strukturen, die Auflösung von Ideen, sogar der Philosophie und auch als Reaktion auf politischen Druck (sei es politisch oder nicht) von Außen zu ergründen. Tatsächlich aber stellt es auch die Auflösung von etwas Robustem dar, das für die Wirkung von äußeren Kräften anfällig erscheint. Mit dieser Metapher hat Séamus Kealy über zwanzig KünstlerInnen ausgewählt, die jeweils frei und individuell durch ihre Arbeit auf dieses Thema reagieren. Die Galerie ist in mehrere Sektionen unterteilt, von denen jede seinen eigenen Rahmen vorgibt und sich gleichzeitig aus dem Ganzen erhöht/erschließt.
In Collaboration with Galerie Sophia Vonier, Galerie Krinzinger, Galerie Frey, Galerie Rudolf Leeb, Galerie Trapp, Galerie Welz

Alexandra Baumgartner, Angelika Wienerroither, Anja Ronacher, Christiane Peschek, Csaba Fürjesi, Elisabeth Schmirl, Erich Gruber, Florian Nährer, Georg Frauenschuh, Jari Genser, Johanna Binder, Johannes Steidl, Jonas Geise, Lavinia Lanner, Margareta Klose, Martina Mühlfellner, Stefan Heizinger, Stefan Kreiger, Tina Hainschwang, Ulrich Nausner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus der Reihe Vanishing Point, Die Himmlischen und die Irdischen,Whiteprints, (Diazotypie) gerahmt, veränderliches Unikat, 2020;

 

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AKTUELLES

Elisabeth Schmirl, The day my House burned down. 2016

Ausstellungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dreamin' Again, Elisabeth Schmirl, Farbe auf Büttenpapier, 8 Teilig, 2016;