Lichtungen / Clearings 2007–2008

Lichtungen / Clearings versammelt Arbeiten, in denen Figuren, Paare und Fragmente in offenen Bildräumen erscheinen. Freiräume, Gegenüber und leichte Verschiebungen sind dabei nicht Hintergrund, sondern Teil der Setzung selbst. Etwas tritt hervor, etwas bleibt zurückgenommen; das Bild hält diese Offenheit nicht fest, um sie aufzulösen, sondern um sie im Sichtbaren gegenwärtig zu halten.

Die Arbeiten bewegen sich zwischen Nähe und Abstand, Intimität und Projektion. Einzelne Figuren, Paare und Gegenüber tauchen auf, ohne sich ganz zu stabilisieren. Immer bleibt ein Zwischenraum, eine Leerstelle, eine kleine Verschiebung, die das Gesehene offen hält. So entstehen Bilder, in denen Freistellung, Unterbrechung und Zurücknahme die Form des Auftauchens bestimmen.

MATERIAL / VERFAHREN

Die Bilder sind sehr dünn gesetzt; die Farbe liegt nicht pastos auf, sondern bleibt in einer zurückgenommenen, fast entmaterialisierten Schicht. Gerade dadurch wirken die Arbeiten oft weniger wie klassische Ölbilder als wie etwas zwischen Malerei, Zeichnung und Pastell. Diese Leichtigkeit ist Teil ihrer Bildlogik: Sie hält Figuren, Gegenüber und Freiräume in einem Zustand von Offenheit, Verschiebung und lichter Präsenz.

Shadow2007, Öl auf Holz, 42 × 34 cm.

 

 

adam & eve, 2007, Öl auf Holz, 52 × 42 cm.

 

 

queer II, 2007, Öl auf Holz, 52 × 42 cm.

 

 


Gap I–II, 2007, Öl auf Holz, je 45 × 31 cm.

 

 

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