ZWISCHEN DEM, WAS BLEIBT, UND DEM, WAS SICH ENTZIEHT, ENTSTEHEN BILDER ALS ÜBERGÄNGE.

 

Arbeiten beginnen oft nicht mit einem Bild, sondern mit einem Zustand:
etwas ist da, aber noch nicht lesbar.

 

Fundstücke, Fragmente, Oberflächen – sie tragen Spuren, ohne sich zu erklären.
Was gesammelt wird, ist nicht stabil. Was sichtbar wird, ist nur vorläufig.

 

Die Arbeiten bewegen sich entlang von Verschiebungen:
zwischen Material und Abbild, zwischen Archiv und Auflösung,
zwischen dem Versuch festzuhalten und der Notwendigkeit loszulassen.

 

Serien entstehen nicht als Reihen, sondern als Annäherungen.
Jede Arbeit ist Teil eines Zusammenhangs, der sich erst im Nachhinein formt.

 

Bilder sind hier keine Antworten.
Sie sind Zustände im Übergang.

 

  • Works  
    Serien, Bildräume, räumliche Konstellationen

 

Strive for Balance – Croydon Cargo, 1898-1914;  Druckfarbe auf Papier, Unikat, 9teilig, 220 x 320 cm, 2016

 

CURRENT / ONGOING

Unreadable Stills / Obscure Objects
Bilder und Objekte an der Schwelle zur Lesbarkeit
Fragmente ohne stabilen Zusammenhang
Sichtbarkeit als vorläufiger Zustand

 

Text: Niklas Koschel

 

Lehre / kollektive Formate / Handlungsräume
Gespräch als Arbeitsform
Publikation und Öffentlichkeit als Erweiterung der Praxis
Strukturen, in denen gemeinsame Arbeit sichtbar wird