Luminous Clouds  2017- 2020

Luminous Clouds versammelt Arbeiten, in denen sich Bild, Licht und Material nicht decken. Waterslides auf Glas, auf zwei Glasplatten, auf Kupfer oder Aluminium erscheinen nicht als stabile Oberflächen, sondern als fragile Bildträger, in denen sich Transparenz, Überlagerung und Spiegelung verschieben.

 

Die Arbeiten gehen von atmosphärischen Erscheinungen aus, ohne diese als festes Motiv zu behandeln. Wolken treten hier nicht als lesbare Form auf, sondern als Übergang — zwischen Schicht, Licht, Oberfläche und Blick. Das Bild liegt nicht einfach auf dem Träger, sondern bildet sich im Verhältnis von Material und Erscheinung.

 

So entsteht eine Werkgruppe, in der das Bild nicht fixiert, sondern in eine instabile Relation von Glas, Licht und Überlagerung überführt wird.

 

Aus der Reihe Luminous Clouds, 33 x 43 cm (mit Rahmenobjekt), Waterslide auf zwei Glasplatten, 2020;

Aus der Reihe Luminous Clouds, 33 x 43 cm (mit Rahmenobjekt), Waterslide auf zwei Glasplatten, 2020;

Aus der Reihe Luminous Clouds, 43 x 43 cm (mit Rahmenobjekt), Waterslide auf Kupferblech und Glas, 2019;

Luminous Cloud, Waterslide auf Kupfer 0,1 mm und Glas, Unikat, zusammengehörig gerahmt, 43 × 43 cm, 2017

 

Clouds, Waterslide auf Aluminium 0,1 mm, Unikat, 80 × 110 cm, 2017

 

 

MATERIAL / VERFAHREN

Die Waterslides werden hier nicht nur übertragen, sondern in ein Gefüge aus Glas, Metall und Reflexion versetzt. Das Bild bleibt an Schichtungen, Trägermaterial und Licht gebunden. Sichtbarkeit erscheint dadurch nicht als fester Zustand, sondern als etwas, das sich mit Blick und Oberfläche verändert.

 

Luminous Clouds versammelt Arbeiten, in denen das Bild als schwebender Zustand zwischen Glas, Licht und materieller Verschiebung erscheint.

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